ARS Electronica Center – Das Museum der Zukunft

Design Feb. 14, 2020

Ein Schülerblog von Daniel Lozada.

Das ARS Electronica Center in Linz, das 1996 eröffnet wurde, konzentriert sich darauf, die Technologie der Zukuft allen näher zu bringen, allein durch das Besuchen der bemerkenswerten Einrichtung.

Beim Besuch des Museums wirkte das Gebäude auf mich einfach riesig, selbst von innen hat man die volle Pracht der Architektur gut erblicken können. Es besitzt zwei untere und zwei obere Etagen und auch im Erdgeschoss finden spezielle Programme statt. Ich habe nur die unteren zwei und die erste obere Etage besucht.

In der oberen Etage findet man das Musik- und Tonstudio.  Dort gab es ein Klavier an dem etwas gespielt werden konnte,  dann wurde auf einem anderen Flügel weitergespielt, der gleich dahinter war, deshalb sah es so aus, als würde es von alleine spielen können. Die Musik wird dann auf der sich dahinter befindenden Leinwand graphisch dargestellt und man bekommt verschiedene Muster zu sehen.

In den unteren Etagen habe ich mich am längsten aufgehalten, da sich dort die Hauptaustellung, über Künstliche Intelligenz sowie deren Weiterentwicklung befunden hat. Für mich selbst am interessantesten.  

Es wurden KIs in verschiedene Formen und Anwendungszwecken vorgestellt. Zum Beispiel für das Intelligente Lernen -während man zeichnet erkennt die KI was man zeichnet. Ein spezielles Experiment „Pix2Pix“ bei dem jegliche Skizzen, die von den Besuchern gezeichnet werden in Katzenbilder umgewandelt werden, davor wurde dieses Programm von etlichen Katzenbildern „gefüttert“ und versucht Umrisse zu erkennen und zuzuordnen.

Das oben gezeigte Beispiel wurde von mir selbst erstellt - es ist nicht gleich beim ersten Mal gelungen.

Im nächsten Experiment versucht ein Roboter durch die Interaktionen der Besucher deren Emotionen nachzuahmen, er kann ihrem Blick folgen und auch seine Augenbrauen heben, zwinkern und vieles mehr.

Ein Video von dem Unternehmen Google in dem das Multidimensionale, Vektorelle Denken visuell dargestellt wurde. Man sah die verschiedenen Gruppen von Buchstaben, Zahlen und sogar Wörtern. Die KI hat versucht,  einzelne Muster zu erkennen und sie dadurch gruppieren zu können. Er konnte auch erkennen, dass ein Wort Synonyme besitzt und konnte somit einen größeren Wortschatz mit seltenen Wortwiederholungen in zufälligen Texten möglich machen.

Das Erkennen und Vergleichen von gespeicherten Objekten wurde auch gezeigt. Die Ausstellung bestand aus mehreren Monitoren, an denen die laufenden Statistiken und Prozesse gezeigt wurden. Am letzen Monitor wurden die Ergebnisse gezeigt sowie der prozentuelle Vergleich für ein Objekt, da das Programm sich nie zu 100% sicher ist.
Davon habe ich ein Video gemacht, dass aber nicht in Word eingefügt werden kann.

Weiteres können Interessierte im Museum auch ein aufbewahrtes Gehirn bestaunen.

Es waren auch Satellitenaufnahmen zu sehen,  die über eine lange Zeitperiode zum Beispiel von Dubai seit 1991 aufgenommen wurden; somit können Veränderungen sehr gut sichtbar gemacht werden. Zum Beobachten konnte man auch einen gewählten Ausschnitt von Österreich anzeigen lassen, zum Beispiel, Straßen, Berge, Kieferwälder usw.,  davon wurde auch ein Video gemacht.

Ich  empfehle es sehr, dieses Museum zu besuchen, man kann Vieles entdecken, lernen und verstehen - wie sich alles um uns entwickelt ohne es wirklich selbst erkennen zu können. Ich werde sobald wie möglich noch mal hinfahren, um weitere Stunden dort verbringen zu können.

Quellen, die ich für diesen Artikel verwendet habe, sind meine Beaobachtungen und Aufnahmen während meines Besuches im AEC sowie die Wikipedia Seite des Ars Electronic Centers.